Seit 2015 haben rechtspopulistische und rechtsextremistische Akteure in Deutschland gezielt Desinformationskampagnen zu Themen wie Migration, Pandemie, Wahlen und dem Ukrainekrieg eingesetzt. Das Whitepaper zeigt anhand empirischer Studien und konkreter Fallbeispiele, warum diese Kampagnen so erfolgreich sind: Wiederholung erhöht Glaubwürdigkeit, Vertrauen in alternative Medien ersetzt Vertrauen in etablierte Institutionen, und ideologisch anschlussfähige Narrative verstärken bestehende Ängste und Vorurteile. Besonders anfällig sind Bevölkerungsgruppen mit geringem Medienvertrauen oder niedriger Medienkompetenz. Abschließend leitet das Paper konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Wirtschaft ab – von Medienbildung über strategische Kommunikation bis hin zu Regulierung –, um die demokratische Resilienz gegenüber Desinformation nachhaltig zu stärken.

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